Fachinformation: Tauglichkeit Atemschutzgeräteträger

Hinweis zur Feststellung der körperlichen Eignung von Atemschutzgeräteträgern der freiwilligen Feuerwehren in Bayern

Die novellierte Fassung der „Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge“ (ArbMedVV) führt aktuell zu Unsicherheiten, die jedoch für die Eignungsuntersuchung der Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren unbegründet sind.

Die ArbMedVV ist nicht für Eignungsuntersuchungen der Feuerwehren anzuwenden.Die persönlichen Anforderungen an Feuerwehrangehörige sind unverändert in der Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ beschrieben. Danach dürfen für den Feuerwehrdienst nach wie vor nur körperlich geeignete Feuerwehrangehörige eingesetzt werden. Die Durchführungsanweisung besagt, dass die körperliche Eignung von Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 26 „Atemschutzgeräte“ festzustellen und zu überwachen ist. Auch die Feuerwehrdienstvorschrift 7 (FWDV 7) stellt an Atemschutzgeräteträger die Anforderung, dass diese körperlich geeignet sein müssen. Die körperliche Eignung ist auch hier nach dem Berufsge-nossenschaftlichen Grundsatz G 26 „Atemschutzgeräte“ in regelmäßigen Abständen festzustellen.Regelmäßige Eignungsuntersuchung für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr sind weiterhin erforderlich!Der untersuchende Arzt muss auch künftig eine schriftliche Bescheinigung über die Eignung als Atemschutzgeräteträger für den Unternehmer ausstellen.

Ausführliche Information und Muster einer Bescheinigung. (hier klicken)

Quelle: SFS Würzburg

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